Gesellschaftliche Akzeptanz und Gleichbehandlung seien leider noch immer nicht überall selbstverständlich. „In vielen Staaten der Welt werden Lesben und Schwule, Bi-, Trans- oder Intersexuelle auch heute noch drangsaliert, misshandelt oder sogar strafrechtlich verfolgt. Deutschland hat eine internationale Verantwortung, sich dem entgegen zu stellen“, stellt Klose fest. „Der Engel mahnt uns aber auch, Entwicklungen in unserem eigenen Land genau zu beobachten: Es gibt auch hier Menschen, die den gesellschaftlichen Fortschritt – sei es Akzeptanz, Toleranz oder vielleicht auch nur Gleichgültigkeit – rückgängig machen wollen. Die Gleichstellung Homosexueller ist nicht in Stein gemeißelt, wie es der Engel ist. Sie muss aktiv vorangetrieben und verteidigt werden.“

Der „Frankfurter Engel“, das Mahnmal Homosexuellenverfolgung am Klaus-Mann-Platz in Frankfurt, wurde am 11. Dezember 20 Jahre alt. Das Projekt ist von Ulrich Gooß, Herbert Gschwind, Hans-Peter Hoogen, Andreas Maul, Andreas Meyer-Hanno und Dieter Schiefelbein initiiert worden.

 

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