Mit allen Referaten und Zusammenfassungen aus den Workshops zeigt die reich bebilderte Dokumentation die zahlreichen Facetten, die soziale Vorsorge für das Alter lesbischer Frauen umfasst:

  • vom Gender Gap in der Rente und
  • Forderungen nach ausreichender Grundsicherung sowie Abschaffung des Ehegattensplittings über
  • gemeinschaftliche Wohnprojekte und altersgerechte Quartiersentwicklung bis zur
  • Zusammenarbeit von Kommune, Community und Freien Trägern.

Dabei kommen mit der promovierten Historikerin Kirsten Plötz, Ulrike Janz vom Dachverband der Beginen, der emeritierten Professorin für (feministische) Raumplanung Ruth Becker, Carolina Brauckmann von der NRW-weiten Fachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Seniorenarbeit und Anne Simon, Vorstand von WupperPride e. V., ausgewiesene Expertinnen zu Wort. Mit einem Beitrag von Corinne Rufli wird auch die Liebe gewürdigt. Die Autorin eines Buchs mit Porträts von frauenliebenden Frauen über siebzig hat für die Dokumentation einen Auszug zur Verfügung gestellt. Darin wird deutlich, wie schwierig es für die ältere Frauengeneration war, ein eigenständiges lesbisches Leben zu führen.

Über den Dachverband Lesben und Alter

2009 gegründet, setzt sich der Dachverband für die Lebenslage älterer und alter lesbisch lebender Frauen ein. Er artikuliert ihre Interessen gegenüber Politik und Verbänden und macht sich für die spezifisch lesbische Vielfalt und Teilhabe im Alter stark. Seine Mitgliedsorganisationen erhalten Unterstützung durch Expertise und Öffentlichkeitsarbeit. Die bundesweiten Fachtagungen „Lesben und Alter“ werden ebenso ausgerichtet wie regionale Fachtage und Vernetzungstreffen.

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