Umsorgt werden alle von Freidas Hausmädchen Laxmi (Rajshri Deshpande). Zwar verrät Freida ihren erstaunten Freundinnen noch nicht, wen sie heiraten wird, zum Feiern muss sie sie aber nicht überreden. Und während alle über die Identität des Bräutigams rätseln, beginnen die sieben jungen Frauen wild und ausgelassen über Gott und die Welt zu philosophieren – über Männer, Sex und ihre Karrieren, über ihre kleinen Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste. Je mehr sie dabei von sich offenbaren, desto klarer wird ihnen, dass sie alle vom Leben nicht das bekommen haben, was sie sich erhofft hatten. Eigentlich hatte ihnen die Welt offen gestanden, in einem Land, in dem Traditionen und Männer das Sagen haben, sind ihre Träume aber irgendwann auf der Strecke geblieben. Gemeinsam schmieden die Freundinnen Pläne, wie sie ihr bisheriges Leben ändern könnten – und ahnen nicht, dass ihre Gemeinschaft durch ein dramatisches Ereignis schon bald auf ganz andere Weise herausgefordert wird.

Mit Sieben Göttinnen präsentiert Pan Nalin ein mitreißendes „weibliches Buddy-Movie“. Was zunächst wie die indische Antwort auf Filme wie Brautalarm aussehen mag, entwickelt sich zu einer wilden Achterbahnfahrt der Emotionen und zu einem starken und bewegenden Statement, das nicht nur „gleiches Recht für alle“ einfordert, sondern auch für die Kraft von Freundschaft und Zusammenhalt und das Festhalten an eigenen Überzeugungen steht. In den Fokus seines Films rückt Pan Nalin dabei sieben junge Frauen, die althergebrachte Traditionen und Gesellschaftsstrukturen herausfordern und angreifen und jenseits aller Klischees und Vorurteile ein neues und modernes Indien im Aufbruch repräsentieren.

 

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