Über 200 Gäste füllten das Foyer der Kölner Oper, unter ihnen viele Lesben und Schwule, die sich schon in den 70er und 80er Jahren für Gleichbehandlung engagiert haben. Die Aktivist_innen der „Generation Stonewall“ fordern mehr Sichtbarkeit von älteren Lesben und Schwulen in der Gesellschaft. Auch Seniorenarbeit und Pflege, so der Appell an die Politik, müssen sich auf gleichgeschlechtliche Lebensformen einstellen. Das lesbisch-schwule Theaterensemble „Gold und Eden“ unter der Leitung von Charlott Dahmen setzte diese Botschaft eindrucksvoll in Szene.  „Ältere Lesben und Schwule sind Teil unserer Gesellschaft“, so Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im Ministerium für Pflege, Gesundheit, Emanzipation und Alter. Sie plädiert für eine Gesellschaft, in der unterschiedliche Lebensentwürfe auch im Alter selbstverständlich sind.

v.l.n.r.: Tanja Walther-Ahrens, Ex-Bundesligaspielerin und DFB-Bildungsbeauftragte, Klaus Nierhoff, Schauspieler und Botschafter der ARCUS Stiftung und Schauspielerin Liz BaffoeAls prominente Gäste aus Sport und Kultur nahmen Tanja Walther-Ahrens, Ex-Bundesligaspielerin und DFB-Bildungsbeauftragte, die Schauspielerin Liz Baffoe und Klaus Nierhoff, Schauspieler und Botschafter der ARCUS Stiftung, an der Veranstaltung teil. Im Gespräch mit den Koordinator_innen der Landesinitiative, Carolina Brauckmann und Georg Roth, erläuterten sie ihre Vision von einem respektvollen Miteinander der Generationen. Die ARCUS-Stiftung, gegründet zur Unterstützung der lesbisch-schwulen Selbsthilfe, leiste einen wichtigen Beitrag dazu. Bestens gestimmt sorgte der SchwulLesbische Chor Köln unter der Leitung von Jürgen Terhag für ein richtungweisendes Finale: Let  the  sunshine  in! (cb)

 

Filmbeitrag zur Veranstaltung auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=oGNJ3O0B5go

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