Lars Bergmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg erklärt:

„Heute ist ein guter Tag für LSBTIQ-Menschen im Land Brandenburg. Wir freuen uns außerordentlich, dass nach langen Jahren unseres politischen Engagements zentrale Forderungen sowohl unseres Landesverbands, aber auch allgemein der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen gehört und ernstgenommen wurden. Es ist grade jetzt ein wichtiges Signal, dass hier das Parlament mit deutlicher Mehrheit Position bezieht und sich wertschätzend und schützend zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt bekennt. Wir leben in zunehmend rauheren Zeiten, in denen diskriminierende und hetzerische Parolen scheinbar wieder salonfähig werden. Die AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag hat hiervon heute wieder einmal ein peinliches und unreifes Beispiel geliefert, indem sie süffisant alle möglichen Regelungen zu geschlechtersensibler Anrede aufgezählt hat, anstatt sich inhaltlich  oder sachlich mit den Antragsinhalten auseinanderzusetzen. Die Erstellung und Umsetzung eines Aktionsplans gegen Homo- und Trans*phobie ist überfällig. Anders als einige rechtsnationale Vorturner_innen gerade in den sozialen Medien weißmachen wollen, geht es hier nicht um „Genderwahnsinn“ oder Sprachübungen, sondern um die Verwirklichung der Brandenburger Landesverfassung und auch grundlegender Menschenrechte.“  

Den heute beschlossenen Antrag der Fraktionen SPD, LINKE und Bündnis 90/Die Grünen finden Sie hier:

Drucksache 6/4295 – Aktionsplan  für  Akzeptanz von  geschlechtlicher  und  sexueller  Vielfalt,  für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg (Link zum PDF)

Weitere Informationen zum Landesverband AndersARTiG sowie zur Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg finden Sie unter:

www.andersartig.info | www.lks-brandenburg.de

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