Die Selbstverpflichtung Erika Manns als „Nachlasseule“, als Wächterin über das Werk Thomas Manns und Editorin der Werke von Klaus Mann erscheint durch die einfühlsam-kritischen Kommentare in neuem Licht.

In seiner vorsichtig-beharrlichen, liebend-distanzierten Analyse eines „nicht gelebten Lebens“ ist der Bericht ein ungewöhnliches literarisches Dokument: Die Bilanz eines Lebens im Gefängnis der berühmten Mann-Familie und ein Bericht vom Sterben eines geliebten Menschen – ebenso einfühlsam wie distanziert erzählt.

„Unser Irrtum bestand darin, daß wir glaubten, daß man zu später Lebensstunde durch Veränderungen äußerer Umstände Fehlhaltungen noch korrigieren kann.“
Signe von Scanzoni

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