Im Zentrum der chronologisch angelegten Schau Transformation steht das große gesellschaftliche Thema der Geschlechterordnung und der Kämpfe um ihre Veränderung seit 1800. Die Ausstellung mit dem Schwerpunkt Deutschland ist eine assoziative Reise durch die vielen Transformationen, welche die LGBTIQ (LesbianGayBisexualTransIntersexQueer) Communities und ihre Akteur_innen in ihrer Geschichte durchlaufen haben. Die Exponate stammen überwiegend aus dem Sammlungsbestand des Schwulen Museums.
Zudem wird die Ausstellung Update* – Künstlerische Fotografien eine künstlerische Dokumentation zum Wandel des Museums selbst gezeigt. Die in New York arbeitende Künstlerin Johanna Jaeger, der Berliner Architekturfotograf Tobias Wille und das international agierende und in Berlin ansässige Kunstunternehmen Benten Clay wurden vom Schwulen Museum gebeten den Umzug fotografisch zu reflektieren.

Wechselnde Sonderausstellungen zur Kunst- und Zeitgeschichte werden sowohl die Interimsausstellung als auch später die geplante Dauerausstellung begleiten. Den Anfang macht die Ausstellung Zwischen Tradition und Moderne – Frühe Gemälde von Jochen Hass 1950 bis 1955, zu sehen vom 18. Mai bis 19. August 2013.  Das Schwule Museum präsentiert erstmals die frühen Arbeiten des bildenden Künstlers Jochen Hass (1917-2000). Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat er in dieser Zeit sein Schwulsein zum Thema seiner Kunst gemacht. Sein ganz individueller Ansatz stellt ihn in eine Reihe mit Künstlern wie Marcus Behmer, Hellmut Kolle, aber auch David Hockney und Robert Mapplethorpe.

Der Umzug und die Erweiterung des Schwulen Museums werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Berliner Kulturverwaltung im Rahmen des Kulturinvestitionsprogramms (KIP) und die Stiftung Deutsche Klassenlotterie (DKLB).

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