Dabei wird beinahe schmerzhaft deutlich, welch verheerende Auswirkungen die enge Verknüpfung von Religion, Gemeinschaft und Familie haben kann. „Meine größte Angst war es, dass ich, wenn ich die Religion verlasse, meine Familie verliere. Meine zweitgrößte Angst war es, dass ich, wenn ich die Religion nicht verlasse, mich selbst verliere“, sagt Markie Hancock zu Beginn ihres Films. Mit Interviews der Eltern und Geschwister sowie eindrucksvollen Bildern – auch aus dem geteilten Berlin, wo Hancock in den 1980er Jahren eine Weile lebte – schafft diese Dokumentation ein atmosphärisch dichtes und berührendes Portrait einer lesbischen Lebensgeschichte.
Quelle: Lesbisch-schwule Filmtage Hamburg 2008/cr

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