Das gut situierte und durchaus arrogante Arztehepaar nötigt der jungen Frau seine Hilfe förmlich auf. Doch ihre heile Familienwelt gerät ins Wanken, als Carmen Verena gesteht, wie sehr sie seit Jahren in ihre Chefin verliebt ist. 

Die Gessners beschließen, der Sache keine große Bedeutung beizumessen, denn schließlich kann man unter Erwachsenen ja alles vernünftig bereden. Um Carmen weitere Hilfe anzubieten, beschließt Verena sogar noch, sie mit ihrer besten Freundin und pikanterweise auch ehemaligen Geliebten Kathrin Sanders zusammenzubringen. Sie hofft, dass Kathrin ihr bei ihren Problemen helfen kann. Womit sie allerdings nicht rechnet, ist, dass Kathrin Carmen auch in sexuellen Dingen Nachhilfeunterricht erteilt. Derart angestachelt und ermutigt, beschließt Carmen, ihre Obsession in Bezug auf Verena Gessner auszuleben. Und schafft es auch tatsächlich, sie zu verführen.

Verena Gessner wird von ihrer eigenen Inkonsequenz aus der Bahn geworfen. Auch ihr Mann reagiert nicht wie erwartet erwachsen und verständnisvoll, sondern schlicht eifersüchtig. Und Kathrin Sanders ist wütend, dass die ehemalige Geliebte sich mit der jungen Anästhesistin eingelassen hat, obwohl sie selbst sich seit Jahren mit der Rolle der besten Freundin zufrieden gibt. Carmen Jensen hat es geschafft, die zwischen Verena, Stefan und Kathrin sorgsam aufrecht erhaltene Balance gründlich durcheinander zu wirbeln. Verena sieht sich mit einem Mal gezwungen, ihre eigene Einstellung zu ihrem Leben gründlich zu überdenken. Letztendlich ist es allerdings Carmen Jensen, die am meisten unter ihrer eigenen Unsicherheit leidet, und die sich am wenigsten in dem neu geschaffenen Beziehungsgeflecht zurechtfindet.

 

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