Wunderschöne Episoden werden erzählt, zum Beispiel über eine bisher arme Frau, die eines Tages jede Menge Geld unter ihrem Bett findet, danach in die nächste Stadt fährt, sich neu einkleidet, Kosmetikbehandlungen leistet, usw.  Dann taucht plötzlich ein Satz auf, wie „Sie ging in Cocktailbars, betrank sich mehr als einmal, übergab sich in einem Taxi und in der Lobby des Hotels und hatte Sex mit einer anderen Frau.“ Fand ich cool und völlig unerwartet.

Später in der Handlung ist absolult schön beschrieben, wie sich Frauen im Dorf ineinander verlieben, zuerst unsicher sind, dann umeinander werben und schließlich ein Paar werden.

Hauptsächlich hat mich auch beeindruckt, wie die „Utopie“ eines Dorfes, das von Frauen geleitet wird, beschrieben wird. Wie gut sie, die davor von Männern dominiert wurden, alles organisieren und sich von niemandem mehr in ihr Leben dreinreden lassen. Es ist auch ein wenig märchenhaft, ja, einfach schön.

Das waren einige Eindrücke von dem Buch und ich denke einfach, andere Leserinnen hätten auch Freude an diesem Buch.“

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