6. Bundesweite Tagung Lesben und Alter

6. Bundesweite Tagung Lesben und Alter

Mit allen Referaten und Zusammenfassungen aus den Workshops zeigt die reich bebilderte Dokumentation die zahlreichen Facetten, die soziale Vorsorge für das Alter lesbischer Frauen umfasst:

  • vom Gender Gap in der Rente und
  • Forderungen nach ausreichender Grundsicherung sowie Abschaffung des Ehegattensplittings über
  • gemeinschaftliche Wohnprojekte und altersgerechte Quartiersentwicklung bis zur
  • Zusammenarbeit von Kommune, Community und Freien Trägern.

Dabei kommen mit der promovierten Historikerin Kirsten Plötz, Ulrike Janz vom Dachverband der Beginen, der emeritierten Professorin für (feministische) Raumplanung Ruth Becker, Carolina Brauckmann von der NRW-weiten Fachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Seniorenarbeit und Anne Simon, Vorstand von WupperPride e. V., ausgewiesene Expertinnen zu Wort. Mit einem Beitrag von Corinne Rufli wird auch die Liebe gewürdigt. Die Autorin eines Buchs mit Porträts von frauenliebenden Frauen über siebzig hat für die Dokumentation einen Auszug zur Verfügung gestellt. Darin wird deutlich, wie schwierig es für die ältere Frauengeneration war, ein eigenständiges lesbisches Leben zu führen.

Über den Dachverband Lesben und Alter

2009 gegründet, setzt sich der Dachverband für die Lebenslage älterer und alter lesbisch lebender Frauen ein. Er artikuliert ihre Interessen gegenüber Politik und Verbänden und macht sich für die spezifisch lesbische Vielfalt und Teilhabe im Alter stark. Seine Mitgliedsorganisationen erhalten Unterstützung durch Expertise und Öffentlichkeitsarbeit. Die bundesweiten Fachtagungen „Lesben und Alter“ werden ebenso ausgerichtet wie regionale Fachtage und Vernetzungstreffen.

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Tagung Lesbischer Herbst: Videodokumentation online

Lesbischer Herbst - Initiativen und Tagungen für lesbische Frauen 49plusSeit 2006 gibt es die Initiative Lesbischer Herbst. Die Initiative veranstaltet Tagungen für lesbische Frauen 49plus und bietet außerdem Seminare für Late Bloomers, Frauen die spät im Leben die Liebe zu einer Frau zu entdecken, an. 

Die letzte Tagung des Lesbischen Herbstes „…weil es uns gibt“ im November 2015 mit 80 Teilnehmerinnen ist nun in der Mediathek des Lesbischen Herbst dokumentiert. Online sind ein kurzer Trailer und eine informative ca. 15-minütige Zusammenfassung der Tagung, in der die Referentinnen und Teilnehmerinnen zu Wort kommen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Videos, z. B. einen, in dem ältere lesbische Frauen erzählen, wie es ihnen als „alte Lesbe“ im Alltag ergeht. 

Der Lesbische Herbst – Initiativen und Tagungen für lesbische Frauen 49plus – ist eine private Initiative, die von Yvonne Ford getragen wird. Im Beirat der Initiative sind fünf weitere Frauen, die die Arbeit und die Ausrichtung der Initiative seit langem begleiten und unterstützen. Die Initiative hat 2015 für die Tagung „…weil es uns gibt“ erstmalig eine finanzielle Unterstützung seitens des Hess. Sozialministeriums, der Bundestiftung Magnus Hirschfeld und der Antidiskriminierungsstelle ‚Vielfalt schätzen‘ erhalten. 

Dokumentation zum Fachtag „LESBISCH-SCHWUL-BI-TRANS* – Lebenswirklichkeiten und Jugendhilfe“ erschienen

Dokumentation zum Fachtag „LESBISCH-SCHWUL-BI-TRANS* – Lebenswirklichkeiten und Jugendhilfe“ erschienen

Titel FachtagJugendhilfeMuenster23112015 DokumentationAm 23.11.2015 veranstaltete die NRW-Fachberatungsstelle sexuelle Vielfalt & Jugendarbeit eine Fachtagung in Münster mit dem Titel „Lesbisch-schwul-bi-trans* – Lebenswirklichkeiten und Jugendhilfe“, dessen Dokumentation jetzt vorliegt. Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen werden oder als Print bestellt werden.

Die NRW-Fachberatungsstelle sexuelle Vielfalt & Jugendarbeit unterstützt Fachkräfte, Einrichtungen, freie Träger und Kommunen darin, junge Lesben, Schwule und Bisexuelle verstärkt als Zielgruppe der Jugendarbeit in den Blick zu nehmen, bedarfsgerechte Angebote für sie zu gestalten, Zugangsbarrieren bei bestehenden Angeboten abzubauen und Maßnahmen zum Abbau gegen Heterosexismus und Homophobie zu ergreifen.

pdf Dokumentation „gerne anders“ Fachtag 2015

Friedrichstr. 20, 45468 Mülheim / Ruhr, 0208 – 91 19 59 04, www.gerne-anders.de 

Dokumentation Diskriminierung und Gewalt stoppen! Strategien gegen Homo- und Transphobie in NRW

Diskriminierung und Gewalt stoppen! Neue Strategien gegen Homo- und Transphobie in NRWDie Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW veröffentlichte die Tagungsdokumentation „Diskriminierung und Gewalt stoppen! Neue Strategien gegen Homo- und Transphobie in NRW“.

Was steckt hinter dem US-amerikanischen Konzept, Hassverbrechens zu ächten und lässt sich ein solches Konzept auch in Nordrhein-Westfalen umsetzen? Wie wirken mehrdimensionale Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammen? Was können Community, Politik und Selbsthilfe tun, um Gewalt und Diskriminierung gezielt zu begegnen?

Die Beiträge diskutieren aktuelle Fragen der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Personen und geben Impulse für eine Weiterentwicklung dieses Themas in NRW. Neue Studien-Ergebnisse zeigen auf, wo es beim Thema „Diskriminierung“ brennt und wie praktische Handlungs-Strategien aussehen können. Aktuelle Links zu Beratung und Literatur ergänzen das Informationsangebot.

Die vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen und der Heinrich-Böll-Stiftung NRW geförderte Fachtagung fand am 13.11.2013 in Düsseldorfer Villa Horion statt.

Bestellung der Broschüre über kontakt@vielfalt-statt-gewalt.de, Sie können die Broschüre aber auch kostenlos unter www.vielfalt-statt-gewalt.de/Fachtagung.456.0.html herunterladen.

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