Lala, ein Mädchen aus dem reichen Vorortviertel von Buenos Aires, hat eine Liebesbeziehung zu Guayi, dem 20 Jahre alten Hausmädchen der Familie. Sie träumen davon, zusammen nach Paraguay abzuhauen, in Guayis Heimat am Ufer des Ypoá-Sees. Der Mord an Lalas Vater kommt ihnen dazwischen.

Eine Flucht beginnt, über den Highway, der den Norden von Buenos Aires mit Paraguay verbindet. Während Guayi in einem Kinderheim festgehalten wird, wartet Lala in Ypoá auf ihre Freundin. Gerüchte sind dort über sie im Umlauf, von einer Schwangerschaft und der Legende eines Fischkindes, das die Ertrunkenen zum Grund des Sees führt. Ein Verbrechen kommt ans Tageslicht, das Guayi seit langem geheim hielt…

„Ein furchtbar hässlicher Hund, vollgepumpt mit Drogen, erzählt, wie zwei junge Mädchen aus Liebe zu Mörderinnen werden. Ein frecher, temporeicher, magischer Roman – THELMA UND LOUISE auf Argentinisch!“ … heißt es in der deutschen Verlagsankündigung zu Lucía Puenzos Buch „Das Fischkind“, das die argentinische Zeitung „Página 12“ mit den Worten lobt: „Während der Lektüre wähnt man sich fast unweigerlich in einem Film.“ Es ist also nicht verwunderlich, dass die Autorin nach dem Erfolg ihres Filmdebüts XXY den eigenen Stoff für ihre zweite Regiearbeit gewählt hat.  

 

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