Regie: Maryam Shahriar Iran 2000 90′ 35mm iran. OF mit engl. Untertitel. In ihrem Spielfilmregiedebut widmet sich die Regisseurin dem bitteren Schicksal iranischer Frauen, und zeigt das Thema aus einem kontroversen Blickwinkel. Der Film handelt von Amagol, der ältesten von sechs Töchtern einer armen Bauernfamilie in einem iranischen Dorf. Amagols wunderschöne lange schwarze Locken fallen zu Boden als ihr Vater ihr die Haare abschneidet, um sie so als Junge verkleidet zum Arbeiten in ein entferntes Dorf zu schicken. Dort arbeitet, ißt und schläft Amagol in dem Arbeitsraum einer Weberei, bleibt aber stets einsam und abseits, denn sie fürchtet, daß ihre Verkleidung auffliegt. Ihre schwierige Situation verschärft sich noch, als eine ihrer Kolleginnen sich in sie verliebt.

Wurde 2001 auf dem LesbenFilmFestival Berlin aufgeführt.

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