Wegen ihrer unbequemen und radikalen Haltung gegenüber EU-Subventionen an die Tabakindustrie steht die engagierte Politikerin im Kreuzfeuer der Kritik. Sie engagiert sich für den sofortigen Subventionsstopp und hat sich damit im In- und Ausland nicht nur Freunde gemacht. Während ihres Einsatzes wird die Leibwächterin Mona plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ein Unbekannter (Peter Kremer), der sich Frank nennt, erpresst sie mit brisantem Wissen aus ihrer früheren Tätigkeit als Polizistin. Damals hatte Mona Heroin aus der Asservatenkammer gestohlen, um ihrem drogensüchtigen Sohn Philipp (Marco Bretscher-Coschignano) zu helfen und ihn von seinem Dealer loszubekommen. Philipp ist inzwischen clean, besucht ein Sport-Internat und träumt von einer Karriere als Basketball-Spieler. Frank zwingt Mona, Informationen über Johanna Sieber weiterzugeben. Wiedersetze sie sich, sei ihr Sohn in Gefahr, heißt es. Verzweifelt versucht sie, auf eigene Faust die mysteriösen Hintermänner des brutalen Unbekannten ausfindig zu machen. Ein fingierter Unfall, bei dem Johannas Auto von der Straße abkommt, und der Mord an Philipps ehemaligem Dealer machen Mona aber schnell klar, wie skrupellos ihre Gegner sind. Johanna ahnt von Monas Problemen nichts. Sie, die nur eine Scheinehe führt, weil sie sich zu Frauen hingezogen fühlt, hat sich in ihre Leibwächterin verliebt. Mona sind derartige Gefühle zunächst sehr fremd. Doch dann verbringen die beiden Frauen eine Nacht gemeinsam auf dem Land. Sie kommen sich nah – sehr nah, und die Situation wird für Mona immer auswegloser. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen zu Johanna und der Verantwortung gegenüber ihrem Sohn. Als die Erpresser auch noch von ihr verlangen, ein Attentat auf Johanna möglich zu machen, muss Mona eine Entscheidung treffen…

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