Hierzu gehören Aussagen wie:

  • Homosexualität sei widernatürlich
  • Homosexualität sei eine Entscheidung
  • Homosexualität sei heilbar
  • Heterosexuelle Jugendliche könnten zur Homosexualität verführt werden
  • Homosexualität sei eine Begünstigung für sexuellen Missbrauch
  • die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften sei eine Gefahr für die Gesellschaft (etwa, weil durch sie die weniger Kinder geboren werden würden)

Wir fordern Journalistinnen und Journalisten dazu auf,

  1. solche Aussagen deutlich als diskriminierende Anfeindungen zu kennzeichnen und zu verurteilen, so wie es auch etwa bei rassistischen, sexistischen oder antisemitischen Anfeindungen geschieht,
  2. Vertretern solcher Aussagen keine Plattformen zu bieten, so lange sie sich nicht klar von ihnen distanzieren,
  3. Homosexuelle in Beiträgen und Diskussionen nicht länger in die Situation zu bringen, sich für ihre Sexualität rechtfertigen zu müssen.

Akademie Waldschlösschen, Gleichen im Frühjahr 2013 (ausgehend vom Seminar: Wie schwule und lesbische Themen in die Medien kommen. Seminar für lesbische Journalisten, schwule Journalisten, Medienleute und BloggerInnen)

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