„Violence against LGBT persons tends to be especially vicious compared to other bias-motivated crimes.“ (Gewalt, die sich gegen LGBT-Personen richtet, ist verglichen mit anderer vorurteilsbedingter Hasskriminalität – besonders niederträchtig).
Navi Pillay, die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR), stellte gestern in Genf den Bericht (PDF, englisch) zur Menschenrechtslage von LBGT-Personen vor. Zum ersten mal wird von den UN benannt, dass homo- und transphobe Gewalt gegen LGBT wie Morde, Entführungen, Angriffe und Vergewaltigungen Menschenrechtsverletzungen darstellen. Nach wie vor ist Homosexualität in 76 Ländern verboten, in 5 Ländern droht Lesben und Schwulen die Todesstrafe. Regierungen ignorieren allzuoft Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität. Diese Staaten werden aufgefordert, die gesetzliche und gesellschaftliche Diskriminierung an Lesben, Schwulen, Bi und Trans zu beenden. Der Report wird im Rahmen der 19. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates im März 2012 öffentlich präsentiert.

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