Beispielsweise so: Nach der Uni kam das Praktikum, dann der Berufseinstieg, die ersten Jahre dienten dem Fußfassen und dann scheiterte die letzte Paarbeziehung. Nun ist die Frau 39 Jahre alt, Single und hat trotzdem einen starken Kinderwunsch. Oder der Mann, der eigentlich schon immer Kinder wollte, seine Partnerin aber hat schon ein Kind aus erster Ehe und keinesfalls ein weiteres eigenes Kind möchte. Oder da ist jemand, der hatte noch nie Glück mit der Liebe. Oder oder oder. Und das Schöne ist, es entstehen neue und auf Liebesbasis undenkbare Konstellationen: Ein schwules Paar findet eine heterosexuelle Singlefrau. Ein lesbisches Paar findet einen Mann in heterosexueller Partnerschaft. Ein schwules Paar, findet ein lesbisches Paar und so fort.

Die Motive unserer Nutzer sowie deren Vorstellungen von Familienformen sind so vielfältig wie die Menschen dahinter.

Mit Familyship möchten wir die Akzeptanz für alternative Familienmodelle stärken und zeigen, dass Familie mehr sein kann, als Vater, Mutter und Kind. Hierbei gehen die Gründerinnen mit gutem Beispiel voran: das vermutlich erste Familyship-Baby geht inzwischen in die Kita. Familyship ist drei Jahre alt geworden und hat ein professionelles Design erhalten. Zudem erhielt Familyship eine finanzielle Förderung durch die Homosexuelle Selbsthilfe e.V. und gewann den Sonderpreis auf der Sticks and Stones, Deutschlands schwul-lesbischer Karrieremesse.