Der vorliegende Band wirft einen Blick auf Geschichte und Gegenwart der feministischen Medienvielfalt im deutschsprachigen Raum: Vom Flugblatt zum Fanzine, von der Lesbenpresse bis zu Frauensendern. Auch Medienformate wie Radio, Onlinemagazine und TV-Magazine wie die seit zwei Jahren ausgestrahlte Fernsehsendung ¯an.schläge tv® finden Berücksichtigung. Die Fragestellungen oszillieren zwischen Popkultur und Politik, Do It Yourself und Selbstausbeutung, Frauen- und Lesbenbewegung, Bildungspolitik und Medienkritik.Die Herausgeberinnen sind vom Fach: Macherinnen der an.schläge, Österreichs einzigem feministischen Monatsmagazin, welches im Jahre 2008 sein 25jähriges Jubiläum feiert. Das aus diesem Anlass entstandene Buch ist jedoch keine Festschrift: Es erhebt erstmals den Status Quo der mittlerweile höchst differenzierten medialen Landschaft und diskutiert dabei Ansätze, Probleme und Paradigmenwechsel feministischer Medienproduktion. Damit wendet es sich nicht nur an MedienmacherInnen und MedienwissenschaftlerInnen, sondern an alle theoretisch wie praktisch-politisch an (alternativer) Öffentlichkeit Interessierten.

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Helmer (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897412659
  • ISBN-13: 978-3897412651

HERAUSGEBERINNEN

Lea Susemichel, geboren 1976 in Worms, studierte Philosophie und Gender Studies in Wien, ist Lehrbeauftragte an der Wiener Kunstschule und koordinierende Redakteurin der an.schläge und von an.schläge tv.

Saskya Rudigier, 1976 in Bludenz geboren, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien und Berlin. Sie ist ebenfalls koordinierende Redakteurin der an.schläge, außerdem Produzentin von an.schläge tv.

Gabi Horak, Jahrgang 1979, ist freie Journalistin und seit 1998 Mitarbeiterin der an.schläge. Sie hat Kommunikationswissenschaft studiert und eine abgeschlossene Journalistinnenausbildung. Für ihre kritische Berichterstattung wurde sie 2003 mit dem Nachwuchspreis »Spitze Feder« ausgezeichnet.

 

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