Gemeinsam malen sie und sehen Filme, verbringen ganze Tage mit Bachmann-Texten und anderen westdeutschen Buchtrophäen. Besuchen regelmäßig Jazzkeller. Und Männerbetten – aber immer nur für eine Nacht. Denn da ist das Versprechen, das Ingrid in Ines‘ Augen zu lesen glaubt: Sie nie durch einen Mann zu ersetzten. Es gibt Verbindungen, aber kaum echte Bindungen mehr gegen Ende der DDR in Berlin/Hauptstadt. In unmittelbarer Nähe der Grenze hat sich das Gefühl für deren Gegenwart verloren. Die Gefühle machen um so mehr vor Grenzen halt. Mit Entschiedenheit wird jede Entscheidung vermieden. Als Ingrid über ihren Schatten springt, beginnen sich die Wege der Freundinnen bereits zu trennen…

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