Summieren wir die neueren Entwicklungen also unter »Befreiung und Selbstbestimmung« oder sehen wir darin eher die fortgesetzt normierende Zurichtung des Frauenkörpers? Und bringen beherzte Anleihen beim Gossen-Slang tatsächlich auf den Begriff, für was wir doch ohnehin nur hilflose Vokabeln haben? Der Band beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im legendären »Schoß der Frau« als höchst widersprüchliche kulturelle Prozesse.
Journalistische, belletristische sowie populärwissenschaftlichen Beiträge reflektieren den weiblichen Intimbereich zwischen Tabu und Profanisierung. Geschichte und Gegenwart der Vulva, ihre kulturelle Verhüllung wie operative Entstellung stehen im Fokus des Buches. Der Bogen spannt sich vom Mythos über Kunst und Medien hin zu zentralen genderpolitischen Fragen.

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