Nach ihrer Scheidung kehrte sie 1924 nach München zurück, wo sie als Tierbildhauerin arbeitete, aber auch zur Münchner Literaturszene gehörte und u.a. mit Erika und Klaus Mann sowie mit Kurt Wolff befreundet war. Zudem widmete sie sich dem Schreiben und veröffentlichte in der Vossischen Zeitung, Tempo, Querschnitt und im Berliner Tageblatt. Ihr erster Erfolg als Schriftstellerin war 1930 die Aufführung ihres Theaterstücks „Ritter Nérestan“ über Mädchen in einem preußischen Internat, das im folgenden Jahr erstmals verfilmt wurde. Es folgten Romane in englischer und deutscher Sprache. 1932 traf Winsloe die nordamerikanische Journalistin Dorothy Thompson wieder, mit der sie eine leidenschaftliche Affäre hatte. Nach zwei Amerikaaufenthalten blieb sie jedoch wieder in Europa und zog sich 1939 zunächst ins französische Cagnes-sur-Mer, später nach Cluny zurück. Dort wurde sie im Juni 1944 erschossen.

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