Januar 2013, broschiert: 48 Seiten, Verlag: Wallstein (Januar 2013), ISBN-13: 978-3835312623

Was können, was müssen wir, heute am Anfang des 21. Jahrhunderts von dem komplizierten Vermächtnis der Sexualrechtsaktivisten Magnus Hirschfeld und Johanna  Elberskirchen lernen? Was haben sich die Nationalsozialisten von den jüdischen, linken und feministischen Sexualreformern der Weimarer Zeit angeeignet, und was abgewehrt und aggressiv verschmäht? Wie hat sich die Homophobie im Laufe des 3. Reichs verändert, und was wurde an die Nachkriegszeit weitergegeben? Dieser Vortrag geht Paradoxien der sexuellen Liberalisierung im 20. Jahrhundert nach und analysiert Verstrickungen und Ambivalenzen, die uns heute noch zu schaffen machen.

2012 startete die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld die Vortrags- und Schriftenreihe Hirschfeld Lectures. Die Reihe versteht sich als Impulsgeberin für die Darstellung geschichtlicher Zusammenhänge und aktueller Fragestellungen (z.B. im Bildungs- und Forschungsbereich) hinsichtlich der Verfolgung, der Diskriminierung und des Alltags von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen, intersexuellen und queeren Personen (LSBTTIQ).

Gemeinsam mit dem Wallstein Verlag (Göttingen) werden die Vorträge in der gleichnamigen Reihe veröffentlicht.

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