Während der Fahrt bleibt das Kanu von Alja und Zana an einem Felsen hängen. Simona treibt alleine in ihrem Kanu weiter. Plötzlich steht ein Mann vor ihr: Der ‚Hüter der Grenze‘, der sie geheimnisvoll anlächelt. Simona ist wie hypnotisiert, angezogen und ängstlich zugleich. Ihre Freundinnen nehmen ihr diese Geschichte zunächst nicht ab. Bald kommt es jedoch immer wieder zu unheimlichen Begegnungen mit dem Mann. Nach und nach zeigen sich immer mehr Risse: Gibt es zwischen Alja und Zana mehr als nur freundschaftliche Gefühle? Empfindet Simona ein heimliche Sympathie für den ‚Hüter‘?

Die Bootsfahrt geht weiter: Zuerst ein Ausflug auf die kroatische Seite, dann landen die Mädchen in einem slowenischen Grenzdorf. Auf einem traditionellen Fest belästigen sie zwei junge Männer. Der ‚Hüter‘ tritt auf die Bühne und hält eine reaktionäre politische Rede. Die Mädchen flüchten, der ‚Hüter‘ und die Männer folgen ihnen …

Wo beginnen und wo enden die Grenzen von Freundschaft, Sexualität, Gewalt und Moral? „Hüter der Grenze“ erzählt spannend von einer abenteuerlichen Grenzreise, vom Überschreiten der realen und imaginierten Grenzen.

Wurde 2002 auf der Berlinale aufgeführt.

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