Im Erfassungsbogen der Landeskoordination wurden 2015 insgesamt mehr Fälle dokumentiert als im letzten Jahr. Diese Tatsache ist auf die zunehmende Gewalt an und Diskriminierung von Geflüchteten zurückzuführen. Dank des Engagements einer Willkommensinitiative aus Köln und in Zusammenarbeit mit der Intergrationsagentur im rubicon, dem offenen Treff „baraka“ und dem Flüchtlingsrat Köln wurde es erstmals möglich, einen Teil der Gewalt- und Diskriminierungsfälle an geflüchteten LSBT* zu dokumentieren. Außerdem wurde 2015 mehr  Gewalt an Trans*menschen bekannt.

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW ist eine vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Fachstelle zu den Themen Diskriminierung, Gewalt und häusliche Gewalt im Hinblick auf Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen.