Südafrika auf dem Weg vom Apartheidregime zur Demokratie: Phumzile S. Mtetwa, Leiterin des Lesbian and Gay Equality Project aus Johannesburg, stellte am 10. Dezember 2009 in Frankfurt/Main die Arbeit des Equality Projects vor.

Sehr eindrucksvoll erzählte Phumzile („Phumi“), wie das kleine Team von drei Frauen des Equality Projects immer wieder Aktivistinnen zusammenbringt, um auf die Hate Crimes (Verbrechen aus Hass) gegen lesbische Frauen aufmerksam zu machen – ohne Rücksicht auf die Gefahren, in die sie sich begeben.

Insbesondere beschrieb sie die Aktionen nach dem Mord an Eudy Simelane, einer südafrikanischen Frauenfußballerin, die offen lesbisch gelebt hatte und am 28. April 2008 umgebracht wurde (siehe auch filia_news 2009/1 und die Veranstaltung mit GALZ in Hamburg, filia_news 2008/3). filias Unterstützung des Equality Projects im Kampf für die Verurteilung dieses Verbrechens als Hate Crime erwähnte Phumi mehrfach. filas Stiftungsrätin Stefanie Hoogklimmer hatte bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, Phumi persönlich näher kennenzulernen.

Eingeladen hatte die kulturpolitische Initiative „Faites votre jeu“ gemeinsam mit dem Autonomen Frauenlesben Referat und dem Autonomen AusländerInnen Referat der Uni Frankfurt/Main. Die Veranstaltung fand im ehemaligen Gestapo-Gefängnis in Frankfurt statt, das bis in die 1980er Jahre als Gefängnis fungierte und jetzt autonomen Gruppen zur Verfügung steht.

Quelle: Newsletter der filia Frauenstiftung filia_news 2010/01

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