Klappentext
Ich holte einmal tief Luft, angelte den Schlüssel aus der Tasche und öffnete die Haustür. Langsam ging ich durch das Haus, um mir das ganze Ausmaß dieser Katastrophe anzusehen. Was war passiert? Ich hatte nur noch ein Zimmer vor mir und ahnte Schlimmes. Vorsichtig öffnete ich die Tür. Ich schloß die Augen in der stillen Hoffnung, es sei alles nur ein Traum, ein schlechter Traum gewesen.

Nein, es war kein Traum. Es war brutale Wirklichkeit. Ich stand in der Tür und war fassungslos.

In der rechten Ecke stand ein altes, hölzernes Bett. Mit dem Gesicht zur Wand, verdeckt von einer alten Daunendecke, lag eine alte Frau. Ich sprach sie an, aber sie reagierte nicht. Als ich sie vorsichtig an der Schulter berührte, verkroch sie sich noch weiter unter der Decke. Sie flüsterte leise. Ich beugte mich näher, um sie zu verstehen. Ein kaum vernehmbares „Sophie“ kam über ihre Lippen. Dann verstummte sie wieder, ohne auch nur die Augen geöffnet zu haben.

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