Die schönen Tage in Malibu, die sie gemeinsam verbracht hatten. Sie sahen nichts und niemanden um sich herum. Wollten sich nur spüren; spüren, daß es sie beide gibt. Daß ihre Gefühle nicht mit dem Urlaubsende verflogen sind. Daß die Gefühle reichen für einen Weg nach vorn. Einen Weg, den sie zusammen gehen könnten. Vielleicht könnten sie Malibu nach Hause retten, ihm ein zu Hause geben? Hand in hand verließen sie den Flughafen,, verstauten das Gepäck im Kofferraum des Taxis. Engumschlungen saßen sie auf der Rückbank und ließen sich durch den Nebel der Stadt zu Julias Wohnung fahren. Sie hatten nichts mitbekommen vom Trubel auf dem Flughafen. Sie hatten auch den Mann nicht bemerkt, der ihnen lange schweigend zugesehen hatte. Dessen Gesicht sich zu einer starren Maske verwandelte. Der ihnen gefolgt war, als sie händchenhaltend zum Taxi gingen und gemeinsam in die Nacht fuhren. Die Hand schloß sich immer fester um den Strauß roter Rosen, bis die Finger schmerzten, sich die Dornen in die Haut bohrten. Seine Mundwinkel hoben sich zu einem verächtlichen Grinsen. Er warf einen verbitterten Blick auf die Blumen in seiner Hand. Auf dem Weg zu seinem Wagen beförderte er sie kopfüber in einen Abfalleimer, dem er im Vorbeigehen einen wütenden Tritt verpaßte. Er ließ den Motor aufheulen und mit quietschenden Reifen jagte er in die Nacht …

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