Womit versaut Volker Beck schwulen Journalisten allnächtlich das Intimleben? Wieso wog ein lumpiger „Aktivist“ in der DDR schwerer als heutzutage ein Bundesverdienstkreuz? Warum ist für triebhafte Schwule der Besuch von Buchläden zwecklos? Weshalb ist die sozialistische Lesbe rein physisch gegen Haschisch immun? Und wer, um Himmels Willen, ist die fette Editha? Diese und viele andere Fragen beantwortet das berüchtigte lesbisch-schwule AutorInnenkollektiv aus dem Osten in seiner dritten Geschichtensammlung. Für diejenigen, die Köpfers drastische Komik und Stedefeldts feine Ironie bereits aus „Freitag“, „junge Welt“ oder „Neues Deutschland“ kennen, ist dieses Buch Pflichtlektüre. Und ein Muß für alle, die glauben, die Ossis hätten in diesem Land nichts mehr zu lachen.

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