Denn was sie umtreibt, ist ein Kinderwunsch, so physisch wie Hunger oder Durst. Eines Tages gesteht sie es ihrer Partnerin. Die findet Annika verrückt. Doch irgendwann gibt sie nach. Sie gehen zur Samenbank, nach mehreren Versuchen ist es so weit. Es folgt die Zeit absurder Begehrlichkeiten in Schwangerschaft und Stillphase, die sexlose Zeit der ersten Kinderjahre, Apfelduft und Alltagskomik mit Kleinkind, und das Wiedererwachen des Begehrens nach zweijährigem Tiefschlaf auf einer Zugfahrt, bzw. während der Zug aufgrund einer technischen Panne auf einer Brücke über der Wupper stehen bleibt. Wieder folgt sie Gerüchen, folgt der Gier.

Ein tabuloser Roman über lesbisches Liebesleben, wie es wirklich ist . Die Autorin schafft es, Realität so zu beschreiben, dass sie wie spannende Fiktion wirkt.

Sie erzählt knapp und umwerfend komisch, dabei immer wieder auch romantisch die Geschichte einer großen Liebe. Als der Sohn fünf wird, haben Annika und Sabine fünfundzwanzigjähriges Paar-Jubiläum.
Ein Episodenroman.

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