Eine Eiszeit beginnt, als sie das Nichts (Nil) fühlt, das sie umgibt: Sie erkennt die Distanz, in der sie bisher gelebt hat, und all ihre Versuche, Nähe herzustellen, scheitern. Die Nachricht vom Tod ihrer Mutter, die Barbara seit Jahren nicht mehr gesehen hat, bricht die Wand aus Schweigen – der Schock löst die Erstarrung. Barbara beginnt, sich zu erinnern, sie läßt bisher verdrängte Bilder aus ihrer Vergangenheit zu und zerreißt so den Kokon, in den sie sich selbst eingesponnen hat. Das „andere“ Leben verliert die Macht über ihr „wirkliches“.

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