Orlanda startete mit politischer Literatur von Frauen und Büchern zur Frauengesundheit. Die Schwerpunkte der Anfangsjahre sind heute immer noch so relevant wie damals und Frauengesundheit ist nach wie vor das Aushängeschild des Verlags. Geändert hat sich nur die Verpackung: Was früher „Selbsthilfe“ hieß, reiht sich heute unter den Ratgebern zu den Themen Gesundheit und Psychologie ein.
Sogenannte Tabuthemen haben auch heute nichts an Aktualität eingebüßt. Für sie macht sich Orlanda ebenfalls stark – die Bandbreite reicht von sexualisierter Gewalt über Brustkrebs bis zu Rassismus.

In über 30 Jahren hat sich vieles verändert: in den Verlagsprogrammen großer Publikumsverlage sind Texte von und für Frauen inzwischen zahlreich vertreten. Unsere Bücher werden nicht mehr in der „Frauenecke“ der Buchhandlungen eingeordnet, sondern haben längst Platz im allgemeinen Sortiment gefunden.

Im Jahre 2001 übernahmen Ekpenyong Ani und Anna Mandalka die Geschäftsführung des Verlages. Sie führten das Verlagsprogramm behutsam an aktuelle Interessen und Lesegewohnheiten heran, ohne das Profil von Orlanda zu schwächen.

In der Belletristik wiederum werden neue Wege beschritten. Mit der literarischen Reihe „Die Edition“ und der Unterhaltungsreihe „Les(e)bar“ setzt Orlanda auf Bücher für ein breiteres Publikum.

Lesungen, Workshops und Podiumsdiskussionen bilden bis heute einen festen Bestandteil der Verlagsarbeit. Seit einigen Jahren veranstaltet Orlanda in den Verlagsräumen und dem dazugehörigen kleinen Buchladen eine Seminarreihe mit Orlanda-Autorinnen: Drehbuchschreiben, Konfrontationstraining, Stressmanagement, weibliche Sexualität und vieles mehr.

In der Buchbranche sind Frauen als Zielgruppe in einer überragenden Mehrzahl, sowohl bei der Belletristik als auch bei Sachbüchern. Orlanda trägt mit seinem Programm dem Bedürfnis vieler Frauen Rechnung, eine spezifisch weibliche Sicht der Dinge einzunehmen, ein weibliches Profil zu zeigen und Themen nicht nur zu entdecken, sondern auch zu vertiefen.

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