Verschiedene persönliche Bezüge zu der Region und zum Thema, aber eben auch die Ahnung, dass das Bild der LGBT* Community und ihrer Lage in der Ukraine komplexer sein muss, waren Anlass genug, das Projekt Queer in der Ukraine ins Leben zu rufen und selbst nach Kyiv zu fahren und sich ein eigenes Bild zu machen. Vor Ort wurde relativ schnell klar, dass Lethargie und Hoffnungslosigkeit nicht die Arbeit und Lebensrealität der LGBT* ausmachen. Trotz widriger Umstände wie struktureller und direkter Diskriminierung bis hin zur offenen Gewalt, bekamen wir nicht den Eindruck einer eingeschüchterten Community. Dabei beeindruckte uns vor allem die Offenheit, mit der uns die Aktivist*innen einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit mit all ihren Kämpfen und Problemen, Erfolgen und Misserfolgen gaben.

Die Ergebnisse, die wir zusammengetragen haben, haben wir im Oktober 2013 in einer Broschüre veröffentlicht: From Kyiv with Love – Queere Lebenswelten in der Ukraine.

Die Broschüre kann über queereast@gmx.de bestellt werden.

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