Hilde Radusch (1903 – 1994) war Frauenrechtlerin, antifaschistische Widerstandskämpferin und streitbare Politikerin für die Akzeptanz lesbischer Frauen. Sie gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der lesbisch-schwulen Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts.

Ihr Grab ist auf dem St. Matthäus Kirchhof in Berlin/Schöneberg. Zwanzig Jahre nach ihrem Begräbnis sind die Nutzungsrechte für das Grab abgelaufen. Miss Marples Schwestern – Netzwerk zur Frauengeschichte vor Ort, Berlin/Mannheim sicherten den rechtlichen Bestand des Grabes, doch sind die Kosten für Erhalt und Pflege nicht gedeckt. Nun werden Spenden gesammelt.

Spendenkonto: „Hilde Radusch“, Sparkasse Rhein Neckar Nord, IBAN DE 07 6705 0505 0038 8136 50, BIC MANSDE66XXX

Infos www.frauentouren.de / www.miss-marples.net

Benefizveranstaltungen zur Graberhaltung:

  • 28. Februar 2015 (14 Uhr): Friedhofsspaziergang zur lesbischqueeren Geschichte, St. Matthäus, Treff Pforte
  • 20. Juni 2015 (17 Uhr): Drei Jahre Gedenkort Hilde Radusch; erster Gedenkort für eine im Nationalsozialismus verfolgte lesbisch lebende Frau. Spaziergang zum Grab. Treffpunkt, Gedenkort: Eisenacher Straße Ecke Winterfeldstraße in Schöneberg
  • 4. August 2015 (18 Uhr): Stadtrundgang – Stationen eines unangepassten Lesbenlebens. Hilde Radusch in Schöneberg. Treffpunkt U-Bahn Eisenacher Straße Ausgang Schwäbische Str.
  • 6. November 2015 (14 Uhr): Friedhofscafe St. Matthäus Kirchhof: „Gedichte aus dem Untergrund“, Lesung von Radusch Gedichten zur Geburtstagsfeier 

Pin It on Pinterest

Share This