Maureen lernt früh, daß das Leben aus Pflichten besteht und ihr Wunsch nach Anerkennung und Liebe der Mutter unerfüllt bleibt. Als sie ins College kommt, schließt sie sich der Kommilitonin Julia an, die genau so einsam ist wie sie. Zwischen ihnen entwickeln sich langsam Verständnis, Wärme und schließlich Liebe. Im Bewußtsein, daß ihnen die Ächtung der Umwelt gewiß ist, weil sie gegen das herrschende Moralklischee verstoßen, versuchen die beiden Frauen, ihre Liebesbeziehung gcheimzuhalten. Mütterliche Erpressung, die Schwierigkeiten eines Lebens gegen die gesellschaftlichen Standards und eigene Schuldgefühle lassen die Beziehung zerbrechen. Auch die weiteren Bemühungen Maureens, dem eigenen Bedürfnis entsprechend mit Frauen zu leben, zerbrechen an den schmerzlichen Erfahrungen mit den gesellschaftlichen Normen.
Daraufhin versucht Maureen, sich denselben anzupassen, „normal“ zu werden und geht Beziehungen zu Männern ein. In der Beschreibung ihrer Erlebnisse mit Männem und deren Sexualität kommt ohne aufwendige Analyse zum Ausdruck, wie unbefriedigend und absurd die männliche Trennung von Sexualität, Liebe und Zärtlichkeit für Maureen ist. In dieser Phase von Frustration und der letztendlichen Verweigerung erhält Maureen Bestärkung in ihrem Entschluß, Australien zu verlassen und in Europa Gleichgesinnte zu suchen und diese moralische Einengung zu durchbrechen.

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