Es ist lustig (garantiert), beschäftigt sich mit ironischem Blick mit allerlei lesbischwulen aktuellen Kultur- und Lebensstilerscheinungen, z.B. Standardtanz, Chorgesang, Kneipenszene, Spiritreffen und -lesben, Mondbluteimern, Frauen-Pornoshops und beschreibt den mühevollen Coming-Out-Prozeß eines knapp vierzigjährigen Heteropaares, das nach entgegengesetzten Richtungen auseinanderdriftet, um irgendwann das Glück (hoffentlich) an der Seite gleichgeschlechtlicher PartnerInnen zu finden. Es spielt in München, Berlin, New York und ein bißchen in Hamburg:
Tina, die erfolgreiche Chefredakteurin der Fachzeitschrift ‚Schrauben, Muttern und Gewinde‘ ertappt ihren Freund Hartmut, einen frustrierten Programmierer, auf schwulen Irrwegen im Internet. Als Hartmut in flagranti mit einem Kollegen im Server – Raum erwischt wird, muß er mir nichts, dir nichts einen mehrfachen Rausschmiß erleben: Sein Chef wirft ihn aus der Firma, Tina ihn aus der gemeinsamen Wohnung. Tina trauert der Beziehung nicht lange nach und findet zu ihrer Verwunderung Gefallen an der Hausgrafikerin. Weder Tina noch Hartmut ahnen, was das Schicksal mit ihnen noch alles vorhat, bevor die beiden Neuzugänge in der lesbisch- schwulen Welt so richtig flügge werden: glitschiger Whirlpool-Sex, New Yorker Lederkneipen, fliegende Tofu-Gnocchi, Hexenseminare, konservative Hausmeister , Mondbluteimer, Lederjacken-Einheitslock, schwule Obdachlose und das lesbisch-schwule Chorfestival als krönender Abschluß! In irrwitzigen Dialogen und mit paradox-verzwickter Situationskomik erzählt die Autorin die lesbisch-schwule Version der altbewährten ‚Kriegen sie sich? Kriegen sie sich nicht?‘ – Komödie. Frech, witzig und gnadenlos komisch!

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