Marie lebt mit einer ungewohnten Intensität, jeder Tag, sagt sie, könne ihr letzter sein, und sie wolle sich keinesfalls vorwerfen, diese Stunden nicht bis zur Neige gekostet zu haben: Gerade weil sie das Lagerbordell überlebte, weil ihr homosexueller Mann im KZ starb, sein Partner den Freitod wählte, Maries Lebensgefährtin eine Scheinehe mit einem Nazi eingehen musste. Es ist Marie, die Lea einen Weg weist, nicht nur durch ihr Arbeitsprojekt, sondern vor allem ins Leben, denn trotz so mancher Differenzen haben sie eines gemeinsam: Sie lieben Frauen.

Ein Faction-Roman über Homosexualität während der NS-Zeit und das Totschweigen der Geschehnisse.

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