Die unnahbare Zara ist eine Memme und die schöne Emilia ein echtes Schandmaul. Seltsamerweise setzt Zara ihren Fuß eines Tages in Emilias lebensgefährlich chaotischen Elektroladen. Und ruckzuck findet sie sich noch ganz woanders wieder, zum Beispiel auf eigens von Emilia erfundenen Tandem-Skiern, auf einem intelligenten Spracherkennungs-Sofa oder einer schrecklich einsam-romantischen Berghütte. Und obwohl sie sich wirklich nicht gesucht haben (»Ich hasse dich!«), finden sie sich doch (»Ich muss das Herz dieser Dame flicken«). In der Zwischenzeit inszenieren sie im Altenheim »Romeo Julia« mit Zaras Großmutter in der Hauptrolle. Die schamlos unbelesene Emilia mit dem unbestechlichen Blick erscheint Zara für dieses Projekt gerade verrückt genug. Die folgenden Monate bringen nicht nur fliegende Dolche und
einen Oberschenkelhalsbruch mit sich: Zara mischt zwar weiter die Lesbenszene auf, hat aber komischerweise gar nicht mehr so viel Spaß dabei; und Emilia macht sich – enttäuscht von Zaras Zurückweisung – in Indien auf die Suche nach der Familie ihrer Mutter…

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