Mit der Studie konnten erstmals repräsentative Daten zu Lebenssituation, Diskriminierungen und Gewalterfahrungen von Frauen mit Behinderungen erfasst werden. Die Befragung umfasste insgesamt 1.561 Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren, die in Haushalten und in Einrichtungen leben und starke, dauerhafte Beeinträchtigungen und Behinderungen haben.

Um behinderte Mädchen und Frauen besser zu schützen, hat das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Verein “Weibernetz” und mit “Mensch zuerst” das Projekt von “Frauenbeauftragten” ins Leben gerufen. Die Frauenbeauftragten haben selbst Behinderungen und haben gelernt, Mitbewohnerinnen oder Kolleginnen in Werkstätten oder Wohnheimen zur Seite zu stehen und ihnen als Ansprechpartnerin zu dienen, wenn diese Gewalt erlebt haben oder fürchten. Durchgeführt wurde die Studie von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld.

Informationen zum Projekt Frauenbeauftragte gibt es unter http://www.weibernetz.de/frauenbeauftragte.

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