Die sich anbahnende Liebe zwischen den beiden Frauen vermag jedoch die Schlachten und Intrigen, die um sie herum geführt werden, nicht zu verhindern. Antonia, deren Vater wegen seiner Aktivität im Widerstand gegen Hitler ermordet wurde, und Edith, die immer stärker gegen ihren Vater aufbegehrt, befinden sich zunehmend in Lebensgefahr. Die junge Treskow ahnt nicht, wie nah am Abgrund sie sich bewegt und was ihre eigene Mutter im Schilde führt. Aber sie lernt, Verantwortung für sich, das Personal und das Gut Treskow zu übernehmen.

Mit dem Herannahen der Roten Armee nähert sich auch das Kriegsende, und die Bewohner auf Gut Treskow müssen sich entscheiden, zu bleiben oder zu flüchten. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Mit Liebe zum Detail schildert Pit Umber die letzten dramatischen Monate des Zweiten Weltkriegs und beschreibt die unterschiedlichsten Charaktere mit ihren Gedanken, Empfindungen, aber auch ihren Schwächen und Vorurteilen. „Eine Liebe in Ostpreußen“ stellt diese historisch einschneidende Epoche spannend und lebendig dar. Kritisch, doch ohne moralisierenden Unterton erzählt die Autorin in dichter Sprache, was so in keinem Geschichtsbuch steht.

Ebenfalls im Querverlag erschienen: Pit Umber, „Verfahren“

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