Dies sind nur einige der schwierigen Fragen, mit denen sich die Autoren und Autorinnen des Buches „Und GOTT sah, dass es sehr gut war“ in ihrem Ringen mit der katholischen Kirche konfrontiert sahen. 34 Lebens- und Glaubensgeschichten von katholischen Lesben, Schwulen, Bisexuel¬len, Transgender und Queers haben die Herausgeberinnen Sandra Taylor und Hazel Barnes in diesem Band versammelt. Die Autoren und Autorinnen sind zwischen 20 und 80 Jahren alt und kommen aus Albanien, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Spanien und Tschechien.

 

Entstanden ist das Buch als Projekt des European Forum of LGBT Christian Groups, zu dem auch die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche gehört. Jetzt ist das Buch auch in einer deutschen Übersetzung erhältlich. Nicole Warning, die die deutsche Übersetzung koordiniert hat, und die Verlegerin Ineke Lautenbach stellten es im Rahmen der jährlichen Tagung kirchlicher Lesben in der Akademie Bad Boll bei einer Lesung vor.

„Die Geschichten der 34 LSBT-Katholik_innen in diesem Buch werden Ihr Leben verändern“, versichert die amerikanische Ordensschwester Jeannine Gramick in ihrer Einleitung. Diese Geschichten sollen leise oder laut gelesen werden und zwar von allen Menschen – religiös oder nicht, LSBT oder nicht. Die Autoren und Autorinnen erzählen ihre Geschichten, um dazu beizutragen, Bewusstsein, Verständnis und Akzeptanz für LSBT-Katholik_innen zu fördern, und die Wege derer zu ebnen, die noch daran arbeiten, wie sie LSBT- und Katholisch-Sein gleichzeitig leben können.

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