Zugleich scheinen der Bewusstwerdungsprozess von homosexuellen Frauen und Männern, aber auch die Entstehung von Schwulen- und Lesben-Bewegungen, die mit ihren Forderungen im politischen Prozess besonders seit den 1970er Jahren immer mehr Gehör fanden, Belege dafür zu sein, dass – ungeachtet der „Überreste“ alter Vorurteile – letztlich doch von einer relativen Erfolgsgeschichte homosexueller Emanzipation ausgegangen werden müsse.
Die geplante Tagung zur Geschichte der Homosexualität in Europa möchte derartig „eindeutige“ Grundannahmen hinterfragen und dabei zugleich einige der mannigfaltigen Forschungslücken schließen helfen, die in der Zeit nach 1945 weiterhin bestehen. Zugleich soll die Geschichte der Homosexualitäten in einen größeren Interpretationsrahmen eingeordnet werden.

Bewerbungen für diese Veranstaltung mit einem Abstrakt (max. 200 Wörter) für ein Vortragsthema und kurzem Lebenslauf bitte bis zum 15. Januar 2017 an: Tagungsassistenz2@apb-tutzing.de

 

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