Dann besucht Theresa Sr. Chiara, die inzwischen wieder in Indien lebt. Langsam und vorsichtig, immer unter den Augen der anderen Schwestern, entwickelt sich zwischen den beiden eine emotional sehr intensive Liebesbeziehung.
Authentisch, ohne Wertungen oder theologische Diskussionen, werden das Kloster und viele Nonnen porträtiert. Oft öffnen die Schwestern sich gegenüber Theresa als Außenstehender mehr, als es gegenüber ihren Mitschwestern möglich ist. Motivationen für den Eintritt ins Kloster werden deutlich, manchmal fast nahtlos übergehend in seelische oder faktische Fluchtversuche. 
Immer deutlicher sieht Theresa die verinnerlichten Verbote und Spaltungen und erkennt, daß sie gegen ihren Willen auch in ihrem eigenen Leben noch einen Platz haben. Dem gegenüber steht Sr. Chiaras klare Entscheidung für das Kloster.

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